London
Artikel ausdruckenGeschrieben von Sehb in Dark2k International am 03.10.08
Wie einige von euch eventuell (nicht) wissen, war ich am letzten Wochenende mit einem Klassenkameraden (Henry) in London – Sightseeing, Pub-Clubbing und Willy treffen. Hier nun also ein kleiner Bericht von der Reise!

Alles ging am Donnerstag, 25.9., los – allerdings erst sehr spät Abend. In der Nacht kamen wir dann am Flughafen London Stansted an. Zum Vergleich: Das ist als wolle man nach Cottbus, würde aber in Kirchhain landen. Also nochmal schön 80 Minuten Busfahrt.
Naja…dann heißt es also nur noch schnell den Personalausweis der britischen Polizei vorzeigen (Einreise usw) und dann sind wir offiziell in England. Der Persi also…der gute alte Persi. Weg. Nicht mehr auffindbar. Einen gelungeren Start für die Mini-Reise konnte man sich nicht vorstellen. Aber was soll, ab ans Grab und mitjeweehnt! Ab in Bus, ab zu Willi.
Der holte uns dann ab und wir sind dann auch schnurstraks pennen. Tag zu Ende.
Freitag, 26.09
So – Sightseeing steht auf dem Plan. Doch erstmal was viel cooleres : Die deutsche Botschaft! Muss man ja auch mal gewesen sein… naja! Nach 3 Stunden Warten hielt ich dann meinen Übergangsausreise-Pass in den Händen, klasse! Auf geht’s zum Buckingham Palace!

Ja, was soll man sagen – hat mich nicht beeindruckt. Hätte mir diesen Steinklotz impulsanter, größer und schöner vorgestellt. War er aber nicht – also ab weiter gen Westminster Abbey.
Auf dem Weg dahin schön durch den St. James Park, eine wirklich schöne Anlage mit vielen freirumlaufenden und an Menschen gewöhnten Squirrels! Süß! Dann Westminster Abbey – was soll man sagen: Dick Kirche. Boa ey!




Dann ging‘s weiter zum Big Ben. Auch hier eine kleine Enttäuschung – das Ding ist mindestens halb so klein, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber schön isser. Schön.

Dann noch kurz am Trafalger Square vorbei („Aha“, „oho“, „guck mal da“, „hm, ok“) und ab in einen schönen, urigen Pub! Dort gab‘s dann das erste Bierchen (Timothy Landlord Ale) – lecker. Ich aß vegetarischen Burger (vermutete ich nicht auf der Speisekarte eines Pubs – cool!) und Henry aß traditionell Fish&Chips. Leckerchen.

Dann sind wir auf zum Hyde-Park: 2 Bierchen gekauft und auf die Bänke gehaun! Wunderschöner Park mit riesem See in der Mitte. Da ließ es sich mit 2 Fosters super aushalten!


Danach sind wir ins Nachtleben gestürzt! Ab zum Picadelly Circus („ach, hier ist der..ok…geht so..“) und rein in Willys Kneipe – „The Slug and Lettuce“ .

Eine schön loungige Kneipe genau in Central-London. Dort warteten wir dann bei ‚nem Bier (das 27ste oder so) auf Willi. Der sagte er brauch noch ne Weile – ein Stichwort für uns noch einen anderen (irish)Pub mitzunehmen – „O’Neils“. Sehr schönes Ding – wie man sich eben Pubs vorstellt. Bierkosten: ~3€ , also alles ok.
Wieder zurück zum Slug and Lettuce, Willi getroffen. Der wollte aber noch mit Arbeitskollegen einen heben, also sind wir allein zu ihm nachhaus, wo wir die 5 Schweden antrafen, die mit Willi auf rund 50m² zusammenwohnen. Da diese in Trinkstimmung waren und mindestens doppelt so viel Biere getrunken haben wie wir, saßen wir uns dazu und haben noch einen gehoben … bis spät in die Nacht. Geweckt wurde ich dann nur noch einmal: Von ‚nem kotzenden Schweden auf dem Klo!
Samstag, 27.09
Ausschlafen! 11Uhr – es kann losgehen. Frühstück bei Subway und ab in die Metro! Dann zum Naturkunde Museum (freier Eintritt, spitze!) und dort die Wunder der Welt bestaunt. Danach ins Wissenschaftsmuseum (‚gäääähn‘) und ab zum Londoner Tower. Dicker Wall, sag ich mal. Doch aus der Ferne sahen wir schon (mein) Highlight – die Tower Bridge.

Was dem Big Ben und dem Buckingham Palace an Größe fehlte, machte die Brücke wieder gut. Unglaublich groß! Sehr schöne Konstruktion. Nach dem Lösen von ~5€ sind wir dann auch hoch da und haben die Aussicht auf ganz London genossen – sollte man unbedingt mal machen!
Danach sind wir zur St. Pauls Cathetral und haben Kekse gegessen.

Dann nochmal ins Old Shade, dem altbekannten Pub vom Vortag, was gefuttert und getrunken und dann zu nem Pub (Name entfallen), wo wir Willi und Freunde trafen. Mit denen haben wir dann etwas getrunken (Schwedisches Nationalgetränk: „Kloppenburg„ oder so. Sehr..eh..“lecker“) und der Abend endete „leicht“ angetüdelt im Slug and Lettuce.

Dann ging es für uns schon zum Bus auf dem Weg zum Flughafen (*schnarch*). Dort angekommen legten wir uns nochmal kurz hin und starteten dann gen Berlin.
Fazit: Coole Stadt, sehr (!) sauber, keine Graffities, Sticker oder Kritzelein. Fast keine neuen Häuser, sondern fast komplett Altstadt, was wunderschön ist. Nur die Mädels da…. Die ticken irgendwie anders. Stichwort: Dekoltée, kurze Miniröcke. Mehr Haut ist mehr… und so!
Und Willi? Dem geht’s gut – er hat n coolen Job, lebt in Central London in ner coolen (High Standard)- Wohnung mit netten Jungs.


Nur ein vermisst er, sagte er mir – die dark2k-Bande. Süß, hm !?
So denn,
Puz’n’Kram Bro!

Bisher 5 Kommentare
Sehr cooler Artikel!
Würd ich ja auch gern mal machen sowas. Jedoch fände ich 3 Tage dafür zu wenig. Aber anscheinend hat sichs gelohnt
Willi wir vermissen dich ooch alle mann!
(Hinweis auf Fehler im Artikel:)
Find’ den Artikel auch sehr gut - Ich bin einer derjenigen, der NICHT wusste, dass du in London warst.
Schön, dass hier mal wieder Leben in die Bude kommt.
Keine Graffitis? Man muss nur genau hinsehen.
Schöner Reisebericht, mir wäre es aber auch zu kurz.
PS: Das eine Squirrel da ist ein ganz schöner Fetti.Das Squirrel wird irgendwie seltsam dargestellt..so fett isses gar nicht….
Und doch ..natürlich gibts Graffitis, aber ich meine eben, dass es keine sinnlosen Schmierein alá “Ich war hier” oder “Ausländer raus” gibt. Alles sehr ordentlich da. Nennt mich bider: ich mags!
Ich hab das niedliche Tierchen mal in die richtige Form gebracht. Und ich nenne dich lieber bieder
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