Schon einmal wurden wir vom legendären asiatischen Film verführt, als es hieß: Shichinin no samurai! Diesmal bekommen wir es mit der etwas aktuelleren Variante zu tun: Tiger & Dragon - ein bildgewaltiges Epos, das durch durchkomponierte Szenen, schöne Musik und gute Darstellerleistungen bestechen soll.
In dieser Woche kommt das erste Mal der großer Singer-Songwriter-kind-a-guy-Typ-des-Films Woody Allen zum Zuge und verführt mit seinem Hauptwerk eifrige Jury-Mitglieder zum Film gucken. Neben reichlich mondänen Eigenarten, die alle Woody-Allen-Filme zu bieten haben, wartet der heutige auch mit ein paar netten Gast-Stars auf, die man so sicher noch nie (und dann nie wieder) in einem kommerziellen Film zu sehen bekommen hat.
Berlin, Mittwoch abend, vier Jungens, ein Chuck-Norris-Film und 20 Bier später begann man sich Filmtrailer anzusehen. So lange, bis man auf die guten alten Trickfilmserien stieß - und siehe da, es passierte etwas magisches: Jeder kannte noch andere Serien und rief damit wieder einem anderen diese langvergessenen Serien ins Gedächtnis und - baff - auf einmal fühlte man sich zurückversetzt in seine Kindheit, machte die Helden seiner Jugend aus und wusste: Damals waren Cartoons noch Cartoons!
Kommt also mit in eine Sommerloch-stopfendende Aneinanderreihung von youtube-Links die fast vergessene Vergangenheit der wahren Cartoons!
Hier sei auch nochmal Platz für Lob für Alex, der fast alle Intros wortgenau mitsingen konnte!
Und wieder einmal wurde ein Film gezogen, dessen Namen man beim Durchstöbern der Liste gerne übersieht. Nichtsdestotrotz bietet der zweite von uns zu schauende Streifen Sydney Lumets (der erste war “Die 12 Geschworenen”) qualitativ hochwertige Zutaten eines gelungenen Semikinoabends: Einen hitzigen Sommertag, einen Banküberfall, einen Al Pacino in der Blüte seiner Jahre und ein stimmiges amerikanisches Ambiente.
Nach dem grandiosen Film der letzten Woche, inszeniert vom großartigen Ridley Scott, folgt nun diese Woche ein grandioser Film, diesmal allerdings inszeniert vom phänomenalen… Ridley Scott. Tja, irgendwas überschneidet sich halt immer - mal das Erscheinungsjahr, mal ein gealterter Schauspieler, nun also der Regisseur. “Gladiator” ist insofern antik, dass er ein Blockbuster ist, der erschien, als wir noch in die Schule gingen.
Harrison Ford hat noch keinen Oscar. Das glaubt man kaum, wenn man sieht, was für Kult-Charaktere er doch bisher verkauft hat: Indiana Jones, Han Solo oder - um auch auf den diesmal gezogenen Film zu kommen - Rick Deckard. Aber was solls? Den verdienten Oscar für den Dude hat Jeff Bridges schließlich auch nicht bekommen - und wer ist eigentlich dieser Oscar?